Schwedenkreuz (48.603473, 15.177671)

Schwedenkreuz

Denkmalschutz

 
 

An der alten Horner Straße, bei der Postgarage Galgenbergstraße Nr. 32, steht das Schwedenkreuz, ein hoher, im Querschnitt quadratischer, sich nach oben hin verjüngender Pfeiler aus Sandstein, dessen vertiefte Felder reliefartig die Leidenswerkzeuge Jesu zeigen.


Der Tabernakel ruht auf einer abgestuften Kragplatte und ist nach Süden und Westen rundbogig geöffnet, wobei ein Feld verglast ist. Auf dem Tabernakel befindet sich ein Steinkreuz mit pyramidenstumpfförmigem Fuß. Am Kreuz vorne ist das Monogramm Jesu zu erkennen. An der Ostseite befindet sich in einer Blendnische eine eingemeißelte Inschrift: „LOB PREIS UND DANCK DEN FRIDENSGOT DER VNS HAD GEFIRT AUS CRIEGES NOD 1651“.

Der Name „Schwedenkreuz“, der sich im Volksmund erhalten hat, erinnert an jene schwedischen Soldaten, die während dieses langen Krieges im März 1645 Zwettl besetzten und bis August 1646 hier einquartiert waren. Nachdem 1648 der Westfälischen Friede geschlossen worden war, befahl Kaiser Ferdinand III. im Jahre 1650, dass alle Grundherren „die steinern oder andere Creutz und Bit-Marter-Säulen“, die vorher schon gestanden waren, aber umgerissen wurden oder umgefallen waren, „inner zwei Monat wieder aufrichten lassen“. Jeder Bildstock sollte ein Kreuz und die angegebene Inschrift tragen.

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Schwedenkreuz
 



Schwedenkreuz

Das Denkmal wird am 24.10 1932 als Aquarell festgehalten.

Aquarell, 154 x 125 mm. Bezeichnet: Schwedenkreuz 24.10.1932.

Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.




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