Pranger (48.574185, 14.957479)

Pranger

Denkmalschutz

 
 

Am westlichen Ende des Hauptplatzes steht der Pranger.


Aufgebaut auf einem kreisrunden, zweistufigen Untersockel steht eine kurze toskanische Säule auf einem prismatischen Postament. Auf dem Kapitell ist ein keulenförmiger Baluster (niedrige Einzelsäule einer Balustrade) mit eiserner Spitze aufgebaut.

Am oberen Teil der Säule hängt an einem Eisenhaken ein Steingewicht mit einer Eisenfessel. Am Kapitell befindet sich ein Eisenring mit einem Träger zum Aufstecken des Schwertes, des Zeichens der Gerichtsbarkeit.

Die Prangersäule selbst ist längst nicht mehr die ursprüngliche aus dem Jahre 1460, sie dürfte in ihrer heutigen Form vielmehr erst um 1600 errichtet worden sein. Die jetzige Prangersäule stand vermutlich bis zur Neugestaltung des Marktplatzes 1904 inmitten desselben gegenüber der Sparkasse.

Pranger
Pranger

Pranger

Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Aquarell festgehalten.

Mischtechnik, 152 x 125 mm. Bezeichnet: Pranger in Gr. Gerungs.

Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.



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