Bildstock (48.616955, 15.366416)

Bildstock

 
 

Nördlich der verfallenen Ortschaft Strones auf dem Weg nach Eichhorn steht ein gemauerter Bildstock.


Bildstock

Der im Querschnitt unregelmäßig fünfkantige Bildstock ist aus Bruchsteinen gemauert. Er hat eine rechteckige und eine rundbogenförmige Nische.

Das ursprüngliche Pyramidendach wurde von einem auffallend großen Patriarchenkreuz bekrönt.

Der Bildstock befindet sich in einem verfallenen Zustand und eine Abbildung davon ist in der „Entweihten Heimat“ (1998) enthalten, S. 253.

Sowohl in der Franziszeischen Landesaufnahme (1809-1818) als auch in der Franzisco-Josephinischen Landesaufnahme (1869-1887) ist der Bildstock auf dem Kartenblatt eingezeichnet.

Pfarrer Johannes Müllner schreibt in der „Entweihten Heimat“: Nördlich von Strones steht dieses Marterl. Wer von Horn auf der Bundesstraße 38 kommt, sieht es schon von weitem. Es ist ein fünfkantig gemauerter Bau mit je einer Nische im Süden und im Nordosten. Im August 1995 wollte ich das Marterl selbst renovieren – durfte jedoch nicht.


Bildstock

Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Aquarell festgehalten.

Aquarell, 150 x 128 mm. Bezeichnet: Bei Strones.

Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.



Größere Karte anzeigen


Zur Geschichte des Ortes STRONES

Das von drei Bächen durchflossene und aus 26 Häusern bestehende Breitstraßendorf Strones lag zwischen Döllersheim und Franzen und gehörte zur Gemeinde Heinreichs bzw. zur Pfarre Döllersheim. Gehörte die Ortschaft ursprünglich zum freien Eigen der Herren von Ottenstein, so befand sich später in Strones ein Meierhof der Herrschaft Waldreichs.
Bereits 1170 erfolgte die erste urkundliche Nennung. In einer Urkunde des Otto von Ottenstein aus dem Jahre 1224 werden dessen Lehensritter Poppo und Konrad von Straneis als Zeugen angeführt. 1271 erhält das Stift Zwettl Einkünfte in Straneis. 1665 zählte der Ort 110 Einwohner. 1816 wurde der Meierhof verkauft und in zwei Bauernhäuser umgewandelt.

Strones


Ausgesiedelt ursprünglich geplant bis 1. April 1940, zweimal verlängert auf 31. Oktober 1941.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.