Bildstock (48.675890, 15.292829)

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An der ehemaligen Zwettlerstraße steht zwischen Steinbach und Ober-Plöttbach westlich der verfallenen Ortschaft Mannshalm, die zur Pfarre Groß-Poppen gehörte, ein gemauerter Bildstock aus dem 18. Jahrhundert.


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Der quadratische Pfeiler ist in drei Abschnitte gegliedert. An den Sockel schließt ein Schaft mit abgefasten Kanten, der in einen quadratischen oberen Teil übergeht. Darin befinden sich zwei Nischen, die nach Süden und Westen ausgerichtet sind. Der verputzte Bildstock wurde von einem mit Ziegeln gedeckten Satteldach abgeschlossen.

Das Foto zeigt den Bildstock im Jahre 1938.

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Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Zeichnung festgehalten.

Aquarell, 158 x 124 mm. Bezeichnet: An der Straßenkr. Allentsteig Mannshalm.

Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.



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Zur Geschichte des Ortes MANNSHALM

Das einige Kilometer südwestlich von Allentsteig gelegene und aus 26 Häusern bestehende Straßendorf Mannshalm gehörte zur Gemeinde Schlagles und zur Pfarre Groß-Poppen. Das Landgericht über den Ort hatte die Herrschaft Allentsteig inne, die Grundherrschaft Stift Zwettl bzw. die Pfarre Alt-Pölla. Mannshalm ist ein sehr alter Ort, der bereits 1150 in dem Tauschvertrag zwischen Bischof Konrad von Passau und Heinrich von Kamegg als Anshalmes genannt wird. Vor 1266 kaufte hier das Stift Zwettl von Hadmar von Lichtenfels zwei Güter, 1325 besaß das Kloster in Mannshalm bereits zehn Lehen. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts stiftete Hans von Polan, Forstmeister in Gföhl, für den Katharinenaltar in Neu-Pölla Teile seines Besitzes in Manßhalben.

Das Dorf hat im Lauf seiner Geschichte einiges mitmachen müssen. Nach Beginn des Dreißigjährigen Krieges, 1619, wurde Mannshalm völlig zerstört, ein zweites Mal 1645, als die Schweden 13 von 20 Häusern niederbrannten. Dennoch zählte das Dorf zwei Jahrzehnte später 68 Einwohner.

Mannshalm

Ausgesiedelt ursprünglich geplant bis 1. Oktober 1939, nachträglich aber auf 1. April 1939 vorverlegt.

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