Weiße Marter (48.656094, 15.118719)

Weiße Marter

 
 

Dieser Bildstock, der in allen Karten den Namen „Weiße Marter“ trägt, ist aus Beton gegossen und weiß gestrichen. Er wurde 1991 im Zuge des Straßenbaues dem alten Bildstock nachempfunden und ersetzt.


Er ist in seinem Querschnitt quadratisch und mit roten Dachziegeln gedeckt. Im Aufsatz gibt es auf drei Seiten Nischen, in denen Blechbilder montiert sind.

Er ist in seinem Querschnitt quadratisch und mit roten Dachziegeln gedeckt. Im Aufsatz gibt es auf drei Seiten Nischen, in denen Bilder montiert sind. Auf der Vorderseite ist die Darstellung der Heiligen Maria mit Kind zu sehen, in Richtung Unterrabenthan befindet sich das Bildnis des Heiligen Florian und Richtung Walterschlag der Heilige Hubertus von Lüttich als Jäger, mit einem Hirsch mit Kreuz im Geweih sehen. Diese Gemälde wurden von Johann Koppensteiner und seiner Schwester Renate Kerschbaum angefertigt.

Von der Überlieferung weiß man, dass ein Unfall zweier Mädchen mit dem Pferdewagen gut ausging. Als Dank wurde die „Weiße Marter“ errichtet.

Detail
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Weiße Marter

Der Bildstock wird im Jahre 1991 im Zuge des Straßenbaues, an Stelle einer alten verfallenen Moata, neu errichtet.


Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Zeichnung festgehalten.

Farbstiftzeichnung, 158 x 126 mm. Bezeichnet: An der Straße Unt. Rabenthan Walterschlag.

Mehr dazu unter „Kleindenkmäler im Postkartenformat“.



2020 wird der Bildstock renoviert.

Unter der Organisation der Obfrau des Dorferneuerungsvereines von Unterrabenthan Birgit Türker und dem Ortsvorstand Dominik Knödlstorfer machten sich ein paar tüchtige Helfer daran, die „Weiße Moata“ zwischen Unterrabenthan und Walterschlag wieder ansehnlicher zu gestalten. Nun war es wieder an der Zeit, den Putz auszubessern und das Marterl neu zu färbeln. Diese Arbeiten übernahmen Andreas Ertl und Sahin Türker.
Wesentlich mehr Aufwand erforderte das Malen der auf dem Marterl befindlichen Bilder. Auf der Vorderseite ist die Muttergottes mit Kind zu sehen, in Richtung Unterrabenthan befindet sich das Bildnis des Hl. Florian und Richtung Walterschlag der Hl. Hubertus. Diese Gemälde wurden in einer künstlerischen Perfektion von Johann Koppensteiner und seiner Schwester Renate Kerschbaum angefertigt.
Für die Arbeiten wurden insgesamt rund 60 Arbeitsstunden aufgewendet und man kann den Helfern hier nur ein großes Dankeschön aussprechen. Die Moata erstrahlt nun in einem neuen Glanz und eine Segnung bei einer Andacht ist von Pater Daniel Gärtner in nächster Zeit vorgesehen. Er wird das zum gegebenen Zeitpunkt in der Pfarre verkünden.

Weiße Marter
Weiße Marter
Weiße Marter
Weiße Marter
Weiße Marter

Gruppenfoto von Josef Krapfenbauer (meinbezirk.at) mit: Renate Kerschbaum, Paula und Johann Koppensteiner, Dominik Knödlstorfer, Pater Daniel Gärtner, Andreas Ertl, Birgit und Sahin Türker mit ihren Kindern, Mina, Noah und Elias (vorne)



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