Pietà-Säule (48.743261, 15.125871)

Pietà-Säule

Denkmalschutz

 
 

An der Einmündung der Vitiser Straße auf den Marktplatz steht eine Pietà-Säule aus Granit aus dem Jahre 1704.


Ursprünglich stand die Pietà-Säule am Ortsrand beim Haus Hirschbach Nr. 1.

Am 16. Juni 1844 zerschmetterte ein Blitzschlag eine uralte Linde am gegenwärtigen Standort, die schon zuvor am 17. Juli 1833 durch einen Blitz großen Schaden erlitt. Diese Linde war damals als Versammlungsort der Marktbewohner sehr beliebt. Auf Wunsch des damaligen Pfarrers Martin Pichler und nach Abstimmung der Bewohner wurde die Säule am 2. November 1844 an die Stelle der Linde versetzt.

In der Nacht vom 8. auf 9. Juli 1983 wurde die Säule von einem Autofahrer umgefahren. Durch den Anprall wurde die Granitsäule so stark erschüttert, dass die Statue von der Säule herunterstürzte. Der Torso wurde einige Tage später im Straßengraben bei Rottenbach gefunden. Leider konnte der Autofahrer nicht ausgeforscht werden.

Erst im Jahre 1987 konnte die Pietà am Marktplatz wieder aufgestellt werden. Ein Sockelstein und die Säule mussten neu angefertigt werden. Diese Arbeiten wurden von der Steinmetzschule Schrems unter Fachlehrer Rabl kostenlos durchgeführt. Den Transport und die Aufstellung erledigt die Firma Widy Schrems. Die Erneuerung dieses Kulturgutes kostet S 25.000,— (für Stein, Material, Transport und Aufstellung).

Die Segnung der Mariensäule erfolgt anlässlich der Wallfahrt nach Langschwarza am 15. August 1987.

Pietà-Säule
Pietà-Säule

1940

Pietà-Säule


Pietà-Säule

Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Aquarell festgehalten.

Mischtechnik, 156 x 124 mm. Bezeichnet: In Hirschbach.

Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.



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