An der Brücke über den Jaudlingbach steht an der Schremserstraße die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk aus dem Jahre 1725.
Der Heilige hält in der rechten Hand ein Kreuz und einen Palmzweig. Die Statue steht auf einem im Querschnitt quadratischen Sockel mit mehrfach abgestufter Kragplatte.
Am Sockel kann man folgende Inschrift lesen: „perennI et perpetVa pIetate hart MannIana statVa Ista tIbI DIVo IoannI Conse Crata est et erIt“.
„In beständiger und immerwährender Hartmannischer Frömmigkeit ist diese Statue dir, den himmlischen Johannes geweiht und wird es bleiben“ – Übersetzung von Herrn Prof. Dr. Johann Tomaschek.
Wobei die großen Buchstaben von der Inschrift zusammen als römischen Ziffern das Entstehungsjahr ergeben: „IVIMIVIIIDIVIICCI“ 1+5+1+1000+1+5+1+1+1+500+1+5+1+1+100+100+1=1725
Die Stifter der Johannes Nepomuk Statue dürften Herr Johann Nikolaus und seine Ehefrau Maria Magdalena Hartmann gewesen sein. Sie haben 1712 geheiratet und damals wohl auch das Gasthaus übernommen. Die Statue hat der Gastwirt möglicherweise zu Ehren seines (ersten) Namenspatrons errichten lassen.
Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Aquarell festgehalten.
Mischtechnik, 159 x 126 mm. Bezeichnet: In Vitis.
Mehr dazu unter „Kleindenkmäler im Postkartenformat“.
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