Dreifaltigkeitssäule (48.740501, 15.123315)

Dreifaltigkeitssäule

Denkmalschutz

 
 

Gegenüber dem Haus Kirchbergerstraße Nr. 156 ruhte auf einem sich verjüngenden Postament eine leicht gebauchte Säule mit einem mehrteilig aufwendig gestalteten Kapitell, das einen Gnadenstuhl aus dem Jahre 1854 trug.


Im Jahre 1854 ließ das Gastwirteehepaar Anton (1816 – 1877) und Theresia (1814 – 1870) Bruckner aus Hirschbach Nr. 64 die Dreifaltigkeitssäule errichten. Gefertigt wurde die Säule von einem Steinmetz aus Haslau bei Seyfrieds. Am Dreifaltigkeitssonntag des Jahres 1855 führte Pfarrer Martin Pichler nachmittags eine Prozession von der Kirche zum Standort und weihte die Säule.

In der Nacht vom 14. auf 15. April 1950 brachte ein unbekannter Autolenker die Säule zum Umsturz. Die Firma Widy in Schrems errichtete eine neue, stärkere Steinsäule. Die leicht beschädigte Steinskulptur wurde restauriert. Aus Teilen der zerbrochenen Säule wurden zwei Prallsteine angefertigt.

Am 4. Juni 1950 wird die Säule zum zweiten Mal geweiht und im Sockel „Jubeljahr 1950“ eingemeißelt.

Dreifaltigkeitssäule
Dreifaltigkeitssäule

Dreifaltigkeitssäule

Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Zeichnung festgehalten.

Aquarell, 155 x 124 mm. Bezeichnet: In Hirschbach.

Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.



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