Bildstock (48.559860, 15.329080)

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Denkmalschutz

 
 

Nördlich von Rastenberg an der alten Straße nach Rastenfeld steht ein Tabernakelbildstock aus Granit, der auch Pestsäule genannt wird.


Der breit abgefaste Pfeiler steht auf einem im Querschnitt quadratischen Sockel und trägt eine mehrfach gegliederte Kragplatte. Darauf befindet sich der auf zwei Seiten offene Tabernakel, der von einem Pyramidendach abgeschlossen wird. In der Nische steht eine kleine Heiligenfigur. Der Heimatforscher Propst Stephan Biedermann sprach von einer Pestsäule, die 1679 errichtet worden war. Zu dieser Zeit wütete die Pest in dieser Gegend. Nach einer anderen Überlieferung wird der Tabernakelbildstock auch Hussitenkreuz genannt. Die Schweden plünderten 1645 die Burg Rastenberg und verheerten die Gegend (Schlossarchiv Rastenberg).

Jahreszahlen und sonstige Hinweise sind nicht vorhanden.

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Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Zeichnung festgehalten.

Farbstiftzeichnung, 153 x 127 mm. Bezeichnet: Bei Rastenberg an der Straße nach Rastenfeld.

Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.




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