Nepomukkapelle (48.737181, 15.116022)

Nepomukkapelle

Gemeinde Hirschbach
Hirschbach

An der Straße nach Kirchberg am Walde steht eine kleine gemauerte Kapelle.

Der im Grundriss etwa quadratische Bau hat ein ziegelgedecktes Satteldach und eine rechteckige Tür, die mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossen ist. Links davon befindet sich eine kleine Nische. Gekrönt ist das Ganze mit einem Kardinalskreuz. Im Inneren befindet sich ein kleiner Altar mit der Muttergottes Statue.

Die Kapelle zu Ehren des Heiligen Johannes von Nepomuk wird im Jahre 1734 an der Straße nach Kirchberg am Walde errichtet. Am 11. Jänner 1734 verpflichtet sich die Gemeinde Hirschbach die Station auf dem Wege nach Kirchberg zu erhalten. Die Öffnung der Kapelle sieht ursprünglich nach Südosten. Als im Jahre 1836 die Straße auf die Rückseite der Kapelle verlegt wird, lässt man dein Eingang auf die andere Seite verlegen. Ursprünglich sind einige Bilder und ein Opferstock angebracht, später kommt eine Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk in die Kapelle, die einst auf einem Seitenaltar der Hirschbacher Kirche steht. Vom Jahre 1896 bis 1950 sind die beiden Statuen des Heiligen Johannes des Täufers und des Heiligen Peregrin im Andachtsraum. Diese Statuen befinden sich jetzt an den beiden Seiten des Hochaltars der Hirschbacher Pfarrkirche. Im Jahre 1952 wird die Kapelle auf Kosten der Pfarrgemeinde restauriert und am 19. Mai 1952 findet die feierliche Weihe anlässlich einer Bittprozession statt. Die letzte Restaurierung erfolgt 1991 durch den Verschönerungsverein Hirschbach.


Nepomukkapelle

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