Maierhofkapelle (48.746489, 15.258942)

Maierhofkapelle

Denkmalschutz

 
 

Am nördlichen Ortsende, an der Straße Richtung Windigsteig, steht die Maierhofkapelle.


Um 1578 lässt der ehemaligen Schlossbesitzer Reichhard Streun die Meierhofkapelle erbauen.

Der schlichte würfelförmige Bau hat ein steiles ziegelgedecktes Walmdach, das einen Dachreiter mit vier rundbogenförmigen Durchlässen und Zwiebelhelm trägt.

Der Andachtsraum hat drei rechteckige Fenster, wobei das hintere von einem Bild verdeckt ist und eine rechteckige mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossene Tür. Das Portal und die Fenster haben Steinlaibungen, die aber übermalt sind.

Der Raum ist tonnengewölbt und mit Stichkappen ausgeführt. Ein aufgemalter Engel trägt das Ewige Licht. An der Rückwand hängt ein großes Altarblatt, welches Christus am Ölberg darstellt.

Im Bereich des Altars findet man die Statuen der Heiligen Maria, des Heiligen Josef, des Heiligen Peregrinus, des Heiligen Johannes von Nepomuk und des Heiligen Leopold. Davor knien sechs große Engelsfiguren.

Im Zentrum der Kapelle vor dem Altar steht eine Kopie der sogenannten „Brünner Madonna“.

Jahreszahlen oder sonstige Hinweise sind nicht vorhanden.

Maierhofkapelle
Maierhofkapelle


Maierhofkapelle
Maierhofkapelle


Maierhofkapelle
Maierhofkapelle


Maierhofkapelle
Maierhofkapelle


1974: Mit Schriftzug „Gelobt sei Jesus Christus“ über dem Eingang.

Maierhofkapelle 1974


Maierhofkapelle

Im Jahre 2020 wird die Kapelle renoviert.

Jänner 2020: „Förderzusagen seitens des Landes NÖ, des Bundesdenkmalamtes sind bereits eingetroffen. Gemeinsam mit dem Dorferneuerungsverein Schwarzenau werden wir mit den Renovierungsarbeiten, sobald es die Witterung zulässt, beginnen!“ so der Bürgermeister.

Zuerst wird der Turm samt Dachstuhl und Dach, die Fassade und der Sockelbereich mit der Einfassung umfassend zu saniert. In einem weiteren Schritt wird die Mauer der Kapelle ausgebessert und verputzt. Danach erfolgt der Neuanstrich. Neben den zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden beträgt der finanzielle Aufwand rund 18.000 Euro.



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