Eisenkreuz (48.758770, 15.150573)

Eisenkreuz

 
 

Gegenüber dem Haus Großrupprechts Nr.60 steht ein Eisenkreuz auf einem hohen Steinsockel.


Der im Querschnitt rechteckige Granitsockel ist auf drei Seiten bearbeitet und trägt ein Eisenkreuz mit Kruzifix und Blechtafel, auf der man Folgendes lesen kann: „Gelobt sei Jesus Chistus “

Jahreszahlen oder sonstige Hinweise sind nicht vorhanden.

Im Heft „Klein- und Flurdenkmäler in der Katastralgemeinde Großrupprechts“ erfährt man Folgendes:
Herr Johann Hammer (geb.1929) berichtet, dass sein Onkel Hans (geb.1886), der Bruder seines Vaters, wie folgt erzählt: Meine Urgroßmutter Maria Hammer wird von einem Bettler besucht, der um Verpflegung und Quartier bittet. Als sie Milch aus dem Keller holt, nimmt sie geistesgegenwärtig das Bargeld mit, das sie beim Verkauf eines Paares Ochsen erworben hat, und versteckt es in einem Topf im Keller. Der Bettler ist nämlich der gefürchtete Räuberhauptmann Grasel. Wie es üblich ist, übernachtet er auf einem Strohsack. Gegen Ende der Nacht steht eine lärmende Horde vor dem Haus. Der ungebetene Gast springt aus dem Fenster und verschwindet mit seinen Kumpanen.
Laut Legende lässt Familie Hammer, die damals noch auf Haus Nr.17 wohnt, aus Dankbarkeit, dass sie keinen Schaden erlitten hat, dieses Kreuz errichten.

Eisenkreuz
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