Gedenkkreuz (48.546799, 14.994332)

Gedenkkreuz

 
 

Nördlich von Großgundholz auf dem Weg nach Freitzenschlag, auf dem sogenannten Buchberg, steht ein Eisenkreuz auf einem kurzen Steinsockel, in dem die Buchstaben IHS und die Jahreszahl 1921 eingemeißelt sind.


Er wird mit einem Eisenring zusammengehalten. Auf einer Eisentafel kann man Folgendes lesen: „Zur Erinnerung an Herrn Anton Scheidl welcher den 21.6.1921 verunglückt ist“.

Dazu wird erzählt, dass ein Knecht, der eine Waffe aus dem Krieg heimgebracht hatte, mit dieser unvorsichtig hantierte und dabei Herrn Scheidl erschoss.

Laut Gendarmeriechronik handelt es sich beim Todesfall Anton Scheidl um Raubmord: „Am 21. Juni 1921 wurde Herr Anton Scheidl, Bauer in Großgundholz Nr. 11, in der „Markteben“ bei Großgundholz erschossen aufgefunden. Es lag Raubmord vor. Scheidl hatte Ochsen verkauft und trug den Erlös für diese bei sich. Der Täter flüchtete und blieb unbekannt.“

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