Verschwundener Bildbaum (48.604509, 14.855679)

Verschwundener Bildbaum

Gemeinde Langschlag
Mitterschlag

Westlich von Münzbach stand am Waldrand ein Bildbaum.

In den Wanderkarten ÖK 50 ist der Standort noch eingetragen. Wie der Bildbaum aussah, und wohin er gekommen ist, wissen wir nicht.

Ebenso erfährt man im Heft „Religiöse Kleindenkmale im Gemeindegebiet Langschlag“ laut Gemeindechronik Bruderndorf Folgendes:
„Während der Franzosenkriege (1809) waren in Bruderndorf eine Zeit lang französische Soldaten einquartiert. Ein französischer Wachtmeister ritt nach Gr.Pertholz zur Herrschaft (als Bezirksbehörde), um für die Mannschaft die Löhnungsgelder abzuholen. Auf dem Heimwege wurde er auf der alten Straße Bruderndorf – Weikertschlag an der Grundgrenze Bruderndorf – Münzbach (Toiflacker) überfallen, ausgeraubt und es wurden ihm die Augen ausgestochen, er wurde aber nicht getötet. Das Pferd lief allein nach Bruderndorf. Die Soldaten sahen das reiterlose Pferd und schrien sogleich ‚Wachtmeister kaputt, Wachtmeister kaputt’. Sie und auch Dorfbewohner gingen auf die Suche und fanden auf der Münzbacher Seite am Waldsaume den Verletzten mit ausgestochenen Augen, aber noch am Leben. Die Stelle war immer mit einem Bilde auf einem Baum bezeichnet. Dieses Bild muss von Zeit zu Zeit erneuert werden. Als Täter kam zuerst ein Bauer aus Bruderndorf in Verdacht. Als man das dem Überfallenen sagte, entgegnete er ,Bauer nicht, weißer Müller’. In Verdacht stand dann der Hammermüller vom Hammer bei Langschlag. Aber festgestellt konnte nichts werden.“


Verschwundener Bildbaum

Verschwundener Bildbaum




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