Pranger (48.589244, 15.271651)

Pranger

Denkmalschutz

Gemeinde Zwettl NÖ
Friedersbach

 
Vor dem Haus Friedersbach Nr.52 steht der Pranger von Friedersbach.

Auf einem quaderförmigen Sockel steht ein nicht abgefaster und im Querschnitt quadratischer Schaft, der mit je einer Eisenklammer vorne und hinten gehalten wird. Etwa in der Mitte ist er gebrochen. Auf dem Schaft liegt ein etwas größerer Würfel, der mit einem vorkragenden Gesimse abgedeckt ist. Darauf folgt ein steiles pyramidenförmiges Dach, mit einer Steinkugel und einer Metallfahne bekrönt. Auf der Vorderseite des Würfels ist die Jahreszahl 1868 eingemeißelt. Davor hängt ein Eisenkreuz auf einer verzierten Eisenstange.

Der alte Pranger aus dem Jahre 1608, der aus Holz war, wird 1868 durch eine Steinkopie ersetzt.

Bereits 1608 wird Friedersbach durch Kaiser Rudolf II. auf Fürsprache des damaligen Grund- und Schlossherrn Peter Hackl in Lichtenfels das Marktrecht verliehen. Als Zeichen der niederen Gerichtsbarkeit steht heute ein Pranger in Friedersbach.



Ein Foto aus dem Fundus von Gerhard Geisberger vom 21. Juni 1908 zur Erinnerung an die begangene Gedenkfeier der Erhebung des Dorfes Friedersbach zum Markte.

© Ein Foto aus dem Fundus von Gerhard Geisberger





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