Mariensäule (48.711123, 15.066695)

Mariensäule

Denkmalschutz

Gemeinde Kirchberg am Walde
Weißenalbern

 
Am Fuße des Kirchenberges neben dem Feuerwehrhaus steht eine Mariensäule aus dem Jahre 1765, aufgestellt im Auftrag von Matthias Lettner.

Auf einem quaderförmigen Sockel steht eine runde Säule mit einem wunderschönen Säulenkopf, das sogenannte Kapitell. Die Säule ist mit einer Steinbalustrade umgeben. Auf der Säule steht die Statue der Maria Immaculata, die Maria stehend ohne Kind zeigt. Sie steht auf einer Kugel mit den Füßen auf einer Schlange. Die Hände sind nicht gefaltet, sondern nur übereinander gelegt. Der Blick ist leicht nach oben gerichtet.

Matthias Lettner (Pfarrer von 1746 bis 1771) stammte aus Eggenburg und hatte vom Weihbischof Anton Graf Lamberg auf den Titel seiner Vaterstadt Eggenburg die heiligen Weihen empfangen. Dafür erhielt die Stadtvertretung das Recht, dem Inhaber der Propstei Zwettl für die Pfarre Weißenalbern drei Bewerber vorzuschlagen, ein Vorrecht, das bis 1840 ausgeübt wurde. Pfarrer Lettner, der selber Weingärten besaß, baute in Weißenalbern einen Keller für 200 Eimer und ließ 1765 auf dem Dorfplatze die schöne Mariensäule (Eggenburger Arbeit) aufstellen.


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