Kriegerdenkmal (48.603333, 15.169619)

Kriegerdenkmal

Gemeinde Zwettl NÖ
Zwettl

Das Zwettler Kriegerdenkmal befindet sich gegenüber der Stadtgemeinde und neben der Johannes von Nepomuk Kapelle unmittelbar am Kampufer.

Das Denkmal ist zweigeteilt, so steht die Bronzestatue des Soldaten der k.u.k. österreichisch- ungarischen Monarchie auf einem Granitsockel im Freien, und die Gedenktafeln der Gefallenen sind in der Kapelle untergebracht.

Die Bronzestatue des Soldaten wird 1924 vom Zwettler Künstler Leander Hofmann, aus der Florianigasse, entworfen und von der Firma Josef Setzer in Wien gegossen.


Kriegerdenkmal

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Kriegerdenkmal

Die Weihe des ursprünglichen Kriegerdenkmals findet am 29.Juni 1925 statt. Es steht dort, wo sich nun der Hundertwasserbrunnen befindet. Da es regnet, wird die Feier in die Kirche verlegt. Die Bronzestatue des Soldaten steht damals auf einem Granitsockel der Firma Widy (Schrems). Das achteckige Gitter rund um das Denkmal fertigt der Kunstschlosser Josef Schlemmer (Zwettl). Die Kosten belaufen sich auf 75 Millionen Schilling.

Kriegerdenkmal

Nach den beiden Weltkriegen wird das Kriegerdenkmal auf dem gleichen Platz neu gestaltet und wiedererrichtet. Der Entwurf stammt von Architekt Dipl. Ing. Janisch (Krems). Aus Ersparungsgründen wird der Krieger wiederverwendet. Die beiden Opferschalen werden in der Kunstschlosserei Josef Schlemmer (Zwettl) angefertigt. Die mattgeschliffenen Syenittafeln sind von der Firma Widy (Schrems). Die Baumeisterarbeiten werden unter der Leitung von Dipl. Ing. J. Schabes (Zwettl) durchgeführt. Die Weihe am 19.Juni 1960 nimmt Stadtpfarrer Alois Fröhlich, selbst Teilnehmer am Zweiten Weltkrieg, vor.

Anfangs der 90-er Jahre beschloss die Stadtgemeinde Zwettl, den Hauptplatz neu zu gestalten. Zielvorstellung war hierbei der Stadt wieder einen attraktiven Mittelpunkt zu geben und damit die Tradition des alten Zwettler Hauptplatzes für Gegenwart und Zukunft zu erhalten. Das Kriegerdenkmal wird verlegt.




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