Gedenkstein (48.766731, 15.133833)

Gedenkstein

Gemeinde Vitis
Großrupprechts

An der Straße von Großrupprechts Richtung Langschwarza steht am Waldrand ein Gedenkstein.

Auf einem großen Stein aus Badener Konglomerat befindet sich eine polierte Steintafel mit folgendem Text: „Diese Kriegstoten wurden im Jahre 1977 auf den Soldatenfriedhof Allentsteig umgebettet.“

Im Heft „Klein- und Flurdenkmäler in der Katastralgemeinde Großrupprechts“ erfährt man Folgendes:
Am 26.April 1945 unmittelbar vor Ende des Zweiten Weltkrieges kommt es hier – aus heutiger Sicht – zu einem sinnlosen Gemetzel. Wehrmachtsangehörige bulgarischer Nationalität haben im Zuge der allgemeinen Auflösungserscheinungen – das Kriegsende zeichnet sich ab – ihren Standort Allentsteig verlassen. Sie setzen sich Richtung Westen ab und lagern bei offenem Feuer in diesem Waldstück. Eine SS-Abteilung entdeckt sie und beginnt teils mit Maschinengewehren auf sie zu schießen. 26 Tote werden im Waldstück westlich des heutigen Gedenksteines im Wald (Autal) verscharrt.
Im Jahre 1951 werden die Leichen exhumiert und auf dem Friedhof in Vitis beigesetzt. Dort wird auch ein Grabstein, nämlich der heutige Gedenkstein, mit der Aufschrift „Hier ruhen 26 Unbekannte“ aufgestellt. Im Jahre 1976 oder 1977 erfolgt die Umbettung der Toten durch den Volksbund der Deutschen Kriegsgräberfürsorge auf den Soldatenfriedhof Allentsteig.

Der Grabstein wird als Gedenkstein auf dem heutigen Standort aufgestellt.


Gedenkstein

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