Gedenkstein (48.607280, 15.170000)

Gedenkstein

Gemeinde Zwettl NÖ
Oberhof

An der südöstlichen Ecke der Schule der Franziskanerinnen in der Gartenstraße steht seit dem 25. Mai 2005 ein Gedenkstein aus Granit.

Anlässlich des Gedenkens an die Ereignisse der Jahre 1945, 1955 und 1995 hat sich die Privathauptschule im Institut der Schulschwestern im Jahre 2005 auf politisch-historische Spurensuche begeben. Am Ende dieses Prozesses wird im Schulgarten ein Gedenkstein errichtet und durch Dechant Franz Kaiser gesegnet.

Der von Bildhauer Willi Engelmayer gestaltete Stein zeigt auf einer Seite den Spruch von Franz von Assisi „Pax et Bonum“ (Friede und Heil). Auf einer weiteren Seite des im Grundriss etwa dreieckigen hohen Steines sind folgende Abkürzungen der Schule herausgemeißelt „PVS PHS HLW-FW 2005“ und darüber das Logo der Schule.

Die Ringform des Logos der Schule steht einerseits für die ganzheitliche Bildung, andererseits auch für die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt.
In den Kreis eingebettet ist der Mensch, dargestellt durch das abgeänderte „Tau“. Schon der Heilige Franz von Assisi, der Ordensheilige, verwendete das Tau als Segenszeichen. Damit bringen wir als katholische Privatschule die Verbundenheit mit den franziskanischen Grundsätzen zum Ausdruck.
Die Farben des Logos (hier im Stein natürlich nicht zu sehen) sollen die Buntheit, die Vielfalt und die Lebendigkeit des Menschen im Netz der Gemeinschaft symbolisieren.

In den Zwettler Gemeindenachrichten kann man Folgendes lesen:
Die ersten und zweiten Klassen waren in einer zweitägigen Freiarbeit der Frage „Wie war es damals?“ nachgegangen. Dazu hatten sie auch zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs gesammelt, die unter der Mitarbeit von Museumsobmann Gerhard Müllauer zu einer begleitenden Ausstellung geordnet worden waren. Der Künstler Karl Moser hatte mit den Schülerinnen Lisa Binder, Anita Dirnbacher, Sandra Wally und Anna Weixelbaum den Bilderzyklus „Du hast meine Fesseln gelöst“ erarbeitet. Krieg und Leid, Aufbruch und Freiheit sowie Friede und Hoffnung sind in Acrylmalerei mit Elementen aus Metall und Karton auf Leinwand dargestellt.
Die dritten Klassen zeigten je einen Zeitstreifen für jedes Jahrzehnt nach 1945, um an markante Ereignisse zu erinnern. Unter anderem erwähnten sie die Einrichtung eines Lazaretts in der PHS im Jahre 1945, die Einführung des Euro und Österreichs EU-Beitritt. Dazu sangen alle gemeinsam die Europahymne.
Viel Wert war auf die schulische Arbeit mit den Zeitzeugen Helga Zöhrer, Franz Exenberger, Egon Weinberger, Ewald Schwarz, Schwester Maria Monika Fraiden und Dir. Franz Fichtinger gelegt worden. Dem anschließenden Videofilm über Mauthausen folgte eine Power-Point-Präsentation des Projektes im Schulgarten.


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