Eisenkreuz (48.685378, 15.185813)

Eisenkreuz

 
 

Südöstlich von Kleinotten steht dieses Eisenkreuz auf einem hohen Granitsockel.


Detail

Der Sockel ist in seinem Querschnitt quadratisch und hat einen würfelförmigen Fußblock, auf dem die Buchstaben „JK“ und die Jahreszahl 1866 eingraviert sind. Nach einer umlaufenden Kerbe wird der Querschnitt nach oben hin immer kleiner. Abschließend ist eine Art Kragenplatte vorhanden, auf der das Eisenkreuz befestigt ist. Zur zusätzlichen Stabilisierung des Eisenkreuzes ist hinter dem Kreuz eine Eisenstange vorhanden, die auf dem Sockel befestigt ist. Auf einer Blechtafel steht der Spruch: „Gelobt sei Jesus Christus“.

Josef Engelmayer erzählt:

„Das Kerschbaum Kreuz am Stanetberg steht auf ihrem Grundstück, am Ende ihres Luß , direkt am Weg. Es ist ein hoher Steinsockel mit gusseisernem Kreuz, der Jahreszahl 1866 und den Buchstaben JK. Josef Kerschbaum wurde 1848 in Kleinotten geboren und hat vermutlich als 18-Jähriger im Jahre 1866 sein Priesterstudium begonnen und erhielt 1872 die Priesterweihe. Er weihte im Jahre 1893 die Ortskapelle, die vor 35 Jahren erbaut wurde. Vermutlich hat er das Wegkreuz errichtet, als Dank, da er Priester wurde. Ob der Errichter sein Vater war, ist nicht bekannt. Er erbaute auch die Häuser Kleinotten Nr.17, sein Elternhaus und Kleinotten Nr.29. Geplant war auch Haus Kleinotten Nr.1. Er hat auch die 1898 angekaufte Jubiläumsglocke der Ortskapelle geweiht. Sie war 210 kg schwer und wurde zum 50-jährigen Kaiserjubiläum gekauft. Sie war eine Bronzeglocke und musste 1916 mitsamt der kleinen, 57 kg schweren Glocke aus dem Jahre 1838, noch vom hölzernen Glockenturm stammende, für Kriegszwecke abgegeben werden. Der jetzige Besitzer ist Walter Dießner.“

Ergänzung: Kapellenweihe 2.November 1893 durch Pfarrer Josef Kerschbaum von Traunstein, gebürtig aus Kleinotten Nr.17, zu Ehren des Heiligen Josef.


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