Bildstock (48.766338, 15.135112)

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Gemeinde Vitis
Großrupprechts

An der Straße von Großrupprechts Richtung Langschwarza steht am Waldrand ein Bildstock aus Wachauer Marmor.

Der dreiteilige Bildstock steht auf einem quaderförmigen Sockel und ist auf drei Seiten bearbeitet. Der größere Fußblock hat auf der Vorderseite die Jahreszahl 1964 eingemeißelt. Darauf steht eine im Querschnitt rechteckige Säule mit Fasen an der Vorderseite. Auf dieser ruht ein hausförmiger Tabernakel, der an der Vorderseite eine Steinplatte aus Gebhartser Tonalit trägt. Auf dieser sieht man ein Hirschgeweih mit einem Kreuz in der Mitte, das von einem Strahlenkranz umgeben ist.

Im Heft „Klein- und Flurdenkmäler in der Katastralgemeinde Großrupprechts“ erfährt man Folgendes:
Das Flurdenkmal lassen 1964 der damalige Pächter der Genossenschaftsjagd Großrupprechts, Rauchfangkehrermeister Max Wildburger, und sein Teilhaber, Steinmetzmeister Josef Widy, beide aus Schrems, errichten. Im selben Jahr wird es von Pfarrer Anton Zinsmeister aus Vitis im Rahmen einer Feier geweiht.
Vorher steht an dieser Stelle ein Flurkreuz auf einem hohen Steinsockel, das beim Ausbau der Bundesstraße beschädigt und entfernt wird.
Laut Erzählung des verstorbenen Franz Bauer sen., Großrupprechts 31, wird an dieser Stelle ein Weinhändler mit seinem Pferdefuhrwerk von einem Räuber überfallen. Dieser wollte ihm mit einem Messer den Hals durchschneiden. Da der Händler jedoch einen „steifen Kragen“ trägt, prallt der Räuber mit seinem Messer ab und verletzt den Überfallenen nur am Kinn. Als Dank, dass er mit dem Leben davonkommt, lässt der Weinhändler das Kreuz errichten.


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