Bildstock (48.642100, 15.311800)

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Nördlich von der verfallenen Ortschaft Söllitz stand an der Straßenkreuzung Allentsteig – Dietreichs ein gemauerter Bildstock.
 
Vom Bildstock existiert nur mehr diese Zeichnung.


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Der einst im Querschnitt quadratische Pfeiler hatte einen würfelförmigen Sockel. Die Säule wurde nach obenhin etwas schmäler und trug einen Tabernakel mit rundbogenförmiger Nische. Das Pyramidenförmige Dach wurde mit einem Steinkreuz bekrönt.


Das Denkmal wird in der Zeit zwischen 1925 und 1932 als Zeichnung festgehalten.
Mehr dazu unter „Religiöse Kleinkunst im Postkartenformat“.



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Zur Geschichte des Ortes SÖLLITZ

Der Ort Söllitz war ein einzeilig bebautes Dorf nördlich von Döllersheim, das zur Gemeinde Nieder-Plöttbach bzw. zur Pfarre Döllersheim gehörte. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts besaßen die Ottensteiner Söllitz als landesfürstliches Lehen. Der Ort wird erstmals in einer Urkunde von 1374 erwähnt, in der von den Mitgliedern der Bruderschaft zu Döllersheim ein Besitz zu Selitz gestiftet wurde. Zur Zeit der Entsiedelung bestand Söllitz aus 30 Häusern.

Ausgesiedelt bis zum 5. August 1938 (30 Häuser)

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