Bildstock (48.511887, 15.375502)

Bildstock

Gemeinde Lichtenau
Obergrünbach

Südöstlich von Obergrünbach, an der Straße nach Lichtenau, steht gegenüber dem Haus Obergrünbach Nr. 23 ein gemauerter Bildstock.

Der im Querschnitt rechteckige Bau steht auf einem Betonsockel, hat eine rundbogenförmige Nische und ein ziegelgedecktes Satteldach mit einem Kardinalskreuz. In der Nische hängt eine Steintafel mit folgender Inschrift: „Geh nicht vorbei mein lieber Christ. Der armen Seelen nicht vergiß. Schaut wie Herr Jesu für uns am Kreuz gestorben ist. Erbaut im Jahre 1870.“

Laut Jahreszahl in der Nische des Bildstocks stammt das Kleindenkmal aus dem Jahre 1870. Stephan Biedermann schreibt dazu in der Pfarrgeschichte von Niedergrünbach 1924: „Im Obergrünbacher Walde wurde ein junger Mann vom Heger Pernleitner aus Notwehr erschossen und als der 21jährige Joh. Wolf, Maurergehilfe aus Unterbergern, herumstreifend, erkannt.“ Da dieses Ereignis mit 1920 datiert ist und der Bildstock schon vorhanden war, ist anzunehmen, dass sich der Vorfall beim gegenständlichen Denkmal in der „Reithau“ ereignet hat und es fortan als „Wilderer Marterl“ von der Bevölkerung benannt wird.

Der Bildstock wird im Jahre 1984 von Konrad Pernleitner, Obergrünbach Nr.14, renoviert.


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