Bildstock (48.437635, 15.094792)

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Gemeinde Bad Traunstein
Schönau Amt

Am Zufahrtsweg Richtung Glashütten steht ein gemauerter Bildstock aus dem Jahre 1864.

Der im Querschnitt rechteckige Bau hat ein mit Dachziegeln gedecktes Satteldach und eine bogenförmige Nische, die mit einem Glasfenster samt Schmiedeeisengitter verschlossen ist. Auf der Giebelmauer kann man die Jahreszahl 1864 lesen.

Im Februar 2014 sehen wir den Bildstock mit neuem Dach.

Im Heft „Kreuzstöckl – Dorfkapellen – Wegkreuze – Bildbäume in und um Traunstein“ erfährt man Folgendes:
Von einer alten Frau erfuhr ich folgende Geschichte: „Gleich neben dem Weg von Glashütten zur Straße nach Traunstein war früher ein tiefes Moor. Dort ist vor langer Zeit ein vierjähriges Kind versunken und nicht mehr zum Vorschein gekommen. Als 1809 die Franzosen in Traunstein waren, verschwand in diesem Sumpf ein französischer Reiter spurlos. Immer wieder zeigten sich an dieser Stelle Lichter auf dem Sumpf und die Leute trauten sich kaum noch vorbei zu gehen. Der Pfarrer gab ihnen den Rat, sie sollten daneben ein Kreuzstöckl bauen und es weihen lassen, was auch geschah. Zwei Burschen gingen nach Mariazell, kauften dort eine Statue der Gottesmutter, ließen sie weihen und trugen sie in dem damals üblichen Rucksack aus Hausleinen heim. Seit die Statue im Kreuzstöckl stand zeigte sich kein Licht mehr, die armen Seelen dürften ihre Ruhe gefunden haben.“
Weil heutzutage ja nichts mehr vor Dieben sicher ist, hat der Besitzer die Statue aus dem Kreuzstöckl herausgenommen und bewahrt sie in seinem Haus auf.


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Juli 2015

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